Sachkunde für Gefahrstoffe

Betriebe, die mit Gefahrstoffen gearbeitet wird, haben strenge gesetzliche Auflagen für den Umgang mit diesen, um einen wirkungsvollen Arbeits- und Umweltschutz gewährleisten zu können.

Diese Auflagen richten sich nicht nur an den Umgang mit den Stoffen, sondern vor allem auch an die Aufbewahrung von beispielsweise brennbaren Stoffen, Giften oder auch Waffen.

Hierfür gibt es fest vorgeschriebene Vorgaben, welche Stoffe in welchen Behältern oder Schränken zu lagern sind. Einige Beispiele davon sind:

  • Leicht- oder hochentzündliche Stoffe, dürfen auf keinen Fall zusammen mit Gasen in einem Sicherheitsschrank aufbewahrt werden
  • In Sicherheitsschränke für Druckgase dürfen keine brennbaren Flüssigkeiten oder Feststoffe eingestellt werden, auch dann nicht, wenn keine Gase darin vorhanden sind
  • Korrosive Stoffe, die nicht brennbar sind (wie anorganische Säuren und Laugen) gehören nicht in einen Lösungsmittelschrank, da ihre Dämpfe diesen zerstören
  • Lösungsmittelschränke außerhalb von Laboratoren dürfen nicht offen stehen, sondern müssen immer zu und abgeschlossen sein.
  • Aufbewahrung der Giftstoffe in einem abgeschlossenen Laborschrank, Sicherheitsschrank oder Säure-/Laugenschrank
  • und viele mehr

Um hierbei nicht den Überblick zu verlieren, ist es ratsam sich von geeignetem Fachpersonal beraten zu lassen.

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